Was ist TaeKwonDo

TaeKwonDo ist eine aus Korea stammende Kampf- und Selbstverteidigungskunst, die sich übersetzt etwa als „Der Weg des Fuß- und Faustkampfes“ verstehen lässt. Die Wurzeln reichen bis zur Zeit von über 2000 Jahren. Beim TaeKwonDo werden vor allem unterschiedliche Bein- und Kicktechniken in allen Variationen angewendet.

Der Name „TaeKwonDo“ lässt sich etwa als „Weg des Fuß- und Faustkampfes“ verstehen und ist erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts entstanden. Wortwörtlich übersetzt: Tae – Fuß, Kwon – Faust, Do – Weg.
Als „Do“ meint man den geistigen Reifungsprozess, den der Kämpfer durchläuft.

Abgesehen von den zahlreichen Kampftechniken spielen beim TaeKwonDo auch akrobatische Elemente und der Geist eine große Rolle. TaeKwonDo ist sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt. Außerdem werden beim Kämpfen die Eigenschaften wie Selbstbeherrschung, Ehrenhaftigkeit und Gerechtigkeitssinn gefördert.

Seit dem Jahr 1990 ist TaeKwonDo auch bei den Olympischen Spielen dabei. 

Tae – Fuß

 

Kwon – Faust

 

Do – Weg.

Disziplinen

Grundschule

Gibon Yonsup

Erlernen von Techniken und Bewegungen durch mehrfaches Wiederholen 

Formenlauf

Poomsae

Durchführung der Techniken in einer bestimmten Reihenfolge

Selbstverteidigung

Hosinsul

Selbstverteidigungstechniken gegen Hand- und Beinangriffe, beispielsweise durch den Ein-Schritt-Kampf (Hanbon Kyorugi)

Freikampf

Gyeorugi

Wettkampf nach olympischen Regeln

Bruchtest

Gyeokpa

Zerstören von Holzbrettern, Ziegeln oder sonstigen Materialien mittels TaeKwonDo-Techniken

Was Taekwondo und HapKiDo bringen

Physisch

Technik

Kraft

Elastizität

Schnelligkeit und Ausdauer

Geistig

Willenskraft

Fokus und Konzentration

Harmonie

Disziplin

The Beauty of TaeKwonDo

TaekWondo Basics

Bekleidung

Die TaeKwonDo-Uniform wird DoBok genannt und besteht aus einer Jacke (Sang-I), Hose (Hang-I) und einem Gürtel (Tti). Aus dem Koreanischen bedeutet DoBok soviel wie “Der Anzug für den Weg”. Das Gewand ist leicht und strapazierfähig, sodass alle Bewegungen widerstandslos ermöglicht werden.

Der klassiche DoBok hat symbolisch eine weiße Farbe, die für die „Reinheit“ steht. Allerdings kann DoBok auch in schwarz und anderen Farben vorkommen. Der schwarze Rand beim DoBok soll nur von den Danträgern getragen werden.

Die Uniform hat eine große Ähnlichkeit mit anderen Kampfsportarten wie Judo oder Karate. Das Wettkampfgewand ist beim TaeKwonDo allerdings vorne geschlossen, sodass man es über den Kopf zieht.

Zum Schutz werden beim Wettkampf spezielle Schutzwesten und Schutzhelme verwendet. Diese sind entweder rot oder blau. Beim Wettkampf sind sie mit speziellen Sensoren bedeckt, um festzustellen, wie viele Schläge erreicht wurden.

Graduierungssystem

Gurtfarben (in Österreich):

10–9 Kup – gelb

8–7 Kup – grün

6–5 Kup – blau

4–3 Kup – braun

2–1 Kup – rot

1 bis 10. Dan – schwarz

Es gibt Schülergrade und Meistergrade. Schülergrade werden Kup genannt und reichen von 10. Kup bis zum 1. Kup.

Zwischen jedem Grad mit einer ganzen Gurtfarbe wie gelb, grün, blau, braun oder rot gibt es Übergangsgrade mit einer Mischung von zwei Gurtfarben, zum Beispiel gelb und grün.

Die Meistergrade heißen Dan und steigen im Gegensatz zu den Schülergraden aufwärts von 1. Dan bis zum 10. Dan. Ab dem 5. Dan wird man als Großmeister bezeichnet.

Kukkiwon:
Kukkiwon ist eine 1972 gegründete offizielle TaeKwonDo-Regierungsorganisation Südkoreas mit Hauptsitz in Seoul, die auch als das Welt-TaeKwonDo-Hauptquartier (World TaeKwonDo Headquarters) bekannt ist.

Ethik

Durch kontinuierliches Training und bewusste Ausübung dieser Disziplinen soll der Taekwondoin, so wird ein Taekwondo-Betreibender genannt, seinen Geist schulen. General Choi Hong-hi, der Begründer des ursprünglichen Taekwondos, hat dies in fünf zu erreichenden Zielen zusammengefasst, die als „Grundsätze des Taekwondo“ gelten:

5 Grundsätze

1.Ye-Ui, die Höflichkeit

2.Yom-Chi, die Integrität

3.In-Nae, das Durchhaltevermögen, die Geduld

4.Guk-Gi, die Selbstdisziplin

5.Beakjul-bool-gul, die Unbezwingbarkeit

 

Um diese Ziele zu erreichen, stellte Choi Hong-hi einen Eid auf, dem sich alle Taekwondo-Schüler verpflichtet fühlen sollen:

Ich verpflichte mich, die Grundsätze des Taekwondo einzuhalten

Ich verpflichte mich, meinen Trainer und alle Höhergestellten zu achten

Ich verpflichte mich, Taekwondo nie zu missbrauchen

Ich verpflichte mich, mich für Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen

Ich verpflichte mich, bei der Schaffung einer friedlicheren Welt mitzuarbeiten

“The secret of getting ahead is getting started.”

Mark Twain

E-Mail
Facebook
Facebook
Instagram