5 Tipps für ein erfolgreiches Praktikum bei AboutMedia
Ferialpraktikum. Viele Schüler*innen und Studierende brauchen dieses als Teil ihrer Ausbildung oder um diese abschließen zu können. Wie man sich noch vor den Weihnachtsferien einen Praktikumsplatz für den Sommer sichert und den idealen Eindruck hinterlässt, erfährt ihr in diesem Leitfaden aus erster Hand – von einer Praktikantin für Praktikanten geschrieben
Überzeugende, saubere Bewerbung
Für einen Sommerjob bewirbt man sich bereits im Herbst, so bleibt genug Zeit, um alles abzusichern oder im Notfall noch einen Plan B zu verfolgen.
Deine Bewerbung sollte inhaltlich, chronologisch, als auch formell und grammatikalisch korrekt sein.
Tipp: Lasse andere Leute oder KIs (gerne auch mehrfach) über dein Bewerbungsschreiben drüber lesen, bevor du es abschickst. Kaum etwas hinterlässt so einen unprofessionellen Eindruck, wie ein Rechtschreib- oder Tippfehler in der Bewerbungsmappe.
Immer im Austausch bleiben
Extrem wichtig ist es, immer in Kontakt zu bleiben und innerhalb von max. 48 Stunden auf Mails und Calls zu antworten. Wer sich nicht zurückmeldet, darf auch keine zweite Nachricht erwarten. Antworte klar und deutlich, bleibe stets höflich und passe dich an die unternehmensüblichen Kommunikationsweisen an. Zum Beispiel wenn das Unternehmen dich duzt, duzt du zurück, oder übernimmst die entsprechenden Förmlichkeiten. Bestätige Termine oder Konditionen und vergiss nicht, dich zu bedanken!
Tipp: Prägnante Antworten mit einem vertretbaren Informationsgehalt lesen sich leichter; als nichts sagende Romane. Antworte nicht zu lang oder zu knapp und bleibe stetig respektvoll.
Hintergrundwissen aneignen & recherchieren:
Sowohl vor- als auch nach der Bewerbung solltest du dich mit dem Unternehmen sorgfältig beschäftigen; sprich das Unternehmen recherchieren, dich mit den Werten und Normen, Produkten/Dienstleistungen, und Socials beschäftigen.
Tipp: Sieh dir vor allem die LinkedIn-Posts von Firma und Mitarbeitenden, sowie ehemaligen Praktikantinnen an. So weißt du auch von Extern schon in etwa darüber Bescheid, welche Aufgaben dich erwarten werden.
Souveräner Auftritt beim Bewerbungsgespräch
Beim Bewerbungsgespräch gilt vor allem: Freundlich bleiben, pünktlich sein, Interesse und Selbstbewusst sein zeigen, aber nicht zu überheblich werden. Die meisten Schüler*innen und Studierenden können noch nicht viel Erfahrung vorzeigen, und das ist okay so. Bei einem Praktikum erwartet schließlich kaum jemand bereits 20 Jahre Spitzenerfahrung – oder zumindest nicht bei AboutMedia.
Bei der Kleiderwahl am besten nicht über- oder untertreiben; als Faustregel gilt: Mindestens genauso oder etwas schicker als die Mitarbeitenden, aber nicht zu übertrieben. Es ist ein Ort für sanfte Farben und dezentes Make-Up, schließlich soll hier mit deinem Können und Qualifikationen und nicht mit deiner bloßen Schönheit gepunktet werden. Hinzu kommt, dass die Körperhygiene vor dem Treffen unbedingt eingehalten werden soll, niemand möchte verschwitzt oder ungepflegt interviewt werden.
Am ersten Tag
Am ersten Arbeitstag gilt, genau wie beim Bewerbungsgespräch, Pünktlichkeit ist das A und O. Der Dresscode ist einzuhalten und der Fokus ist hochzuhalten. Im Idealfall kommst du vorbereitet, passend gekleidet und munter, zur rechten Zeit (10 Minuten vor der ausgemachten Arbeitszeit ), am rechten Ort an. Zeige Interesse und sei neugierig und kommunikativ, zögere nicht nachzufragen und biete oft deine Unterstützung an. Zeige Initiative, wende an was du bereits gelernt hast und probiere stetig, dein Wissen (mit Hilfe deiner Kolleg*innen) zu erweitern.
Halte am Ende des Tages fest, welche Aufgaben du bereits komplett erledigt hast oder welche noch unfertig sind, und überlege, was du an dir verbessern kannst. Kommunikation ist der Schlüssel; und Einsicht der erste Schritt zur Besserung!
Tipp: Ein Notizbuch oder anderweitiges zum Mitschreiben bei Meetings vermitteln nicht nur einen professionellen Eindruck, sondern helfen auch enorm bei der Selbstverwaltung und Zeitorganisation. Zudem zeigt es subtil aber sicher, dass es dir ein ernstes Anliegen ist, die Firma zu unterstützen.
Fazit
Ein Ferialpraktikum bietet die Möglichkeit, erste Berufserfahrungen zu sammeln, neue Fähigkeiten zu entwickeln und einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen. Damit der Einstieg gelingt, kommt es nicht nur auf eine gute Bewerbung an, sondern auch auf das Verhalten während des gesamten Praktikums. Wer zuverlässig, interessiert und offen für neue Aufgaben ist, kann die Praktikumszeit optimal nutzen und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Also: Trau dich, bewirb dich frühzeitig und nutze die Chance, Neues auszuprobieren. Vielleicht ist dein Ferialpraktikum der erste Schritt in Richtung deiner beruflichen Zukunft.
FAQ
Wann sollte man sich für ein Ferialpraktikum bewerben?
Für ein Ferialpraktikum im Sommer solltest du dich möglichst frühzeitig, idealerweise bereits im Herbst, bewerben. So hast du genügend Zeit für die weitere Planung und kannst dich bei mehreren Unternehmen bewerben.
Was gehört in eine Bewerbung für ein Ferialpraktikum?
Eine Bewerbung für ein Ferialpraktikum sollte vollständig, übersichtlich und fehlerfrei sein. Dazu gehören insbesondere ein aussagekräftiges Bewerbungsschreiben und die für die jeweilige Stelle erforderlichen Unterlagen.
Wie sollte man sich beim Bewerbungsgespräch für ein Praktikum kleiden?
Für ein Bewerbungsgespräch solltest du ein gepflegtes und dezentes Outfit wählen, das zum Unternehmen passt. Als Orientierung kann der Kleidungsstil der Mitarbeitenden dienen.
Wie kann man im Praktikum einen guten Eindruck hinterlassen?
Pünktlichkeit, Interesse, Eigeninitiative und eine zuverlässige Kommunikation helfen dabei, im Praktikum einen guten Eindruck zu hinterlassen. Auch Fragen zu stellen und sich Notizen zu machen, zeigt Engagement.
Was sollte man am ersten Praktikumstag mitnehmen?
Am ersten Praktikumstag solltest du vor allem vorbereitet sein und eine Möglichkeit zum Mitschreiben mitnehmen. Ein Notizbuch oder eine digitale Notizmöglichkeit kann dabei helfen, wichtige Informationen, Aufgaben und Termine festzuhalten.