Warum AboutMedia wieder auf einen Drucker setzt – und was das mit moderner Kommunikation zu tun hat
Seit 3 Jahren arbeitet AboutMedia, aus Überzeugung, gänzlich ohne Drucker. Trotzdem steht bei uns jetzt wieder einer im Büro. Das klingt zunächst widersprüchlich, ist es aber nicht.
Unser Verzicht auf Papier war eine wesentliche Entscheidung
Der klassische 2D-Druck spielt in unseren Arbeitsprozessen keine Rolle mehr. Tausende Seiten, Ablagen und Ordner – davon haben wir uns schon längst verabschiedet.
Wir sind aus professioneller Sicht der Überzeugung, dass statt Papier ausschließlich digitale Prozesse, sowohl für schnellere Workflows, als auch für eine klarere Zusammenarbeit, sorgen.
Aus moralischer Perspektive ist dieser Weg für uns ebenso sinnvoll bzw. notwendig, weil er Ressourcen deutlich schont.
Aber dann kam ein neuer Drucker
Dieser druckt keine Seiten, sondern greifbare Ideen. Unser 3D-Drucker gliedert sich perfekt in das ein, was uns wichtig ist: wir wollen Technologien nicht nur verstehen, wir wollen sie auch selbst erleben. Und was man angreifen kann, versteht man besser – das gilt für uns, wie auch für unsere Kund*innen.
Neue Technologien zum Angreifen
Wir beschäftigen uns täglich mit
- KI
- Programmatic
- neuen Plattformen und
- neuen Interfaces.
Aber manche Dinge bleiben einfach abstrakt, bis man sie in der Hand hält. Der 3D-Druck hilft uns dabei, genau das zu tun – digitale Ideen in reale Objekte zu übersetzen.

© Eugen Schmidt
Wofür wir den 3D-Drucker nutzen
Weder als Staubfänger, noch für Standard-Giveaways und schon gar nicht für „Schau mal, was wir können“-Demos. Aber für Kampagnendenken zum An- und Begreifen.
Beispiele aus dem Alltag:
- Prototypen für Kampagnenideen
- physische Touchpoints mit QR-Code
- NFC-Integration in reale Objekte
- individuelle Kunden-Goodies mit Story
- funktionale Lösungen für unser Büro
Zugegeben, wir haben auch schon mal einen originellen Handyhalter und ähnlich unglaublich essenzielle Gegenstände für den Schreibtisch erzeugen lassen 😉.
In wenigen Stunden von der Idee zum Objekt
Was ist also der große Unterschied zu klassischen Produktionen?
Früher lief es so: Idee → Produktion → Abstimmung → Wochen warten
Heute läuft das besser: Idee → Druck starten → testen → weiterdenken
Das verändert:
- Kreativprozesse
- Präsentationen
- Workshops
- Kunde*innengespräche
Und plötzlich ist die Kampagne nicht mehr nur ein Slide, sie ist ein Gegenstand.
Warum das für uns keine Spielerei ist
Der 3D-Druck steht für etwas Größeres. Wir trennen uns bewusst von Technologien, die uns bremsen. Und tauchen tief in jene ein, die die Zukunft gestalten.
Papierdruck war Verwaltung, 3D-Druck ist Gestaltung.
Kampagnen werden greifbar
Was früher nur ein Konzept war, kann heute in die Hand genommen sowie ausprobiert werden und ein Teil der Customer Journey sein. Das verändert auch die Art, wie man über Kommunikation nachdenkt – nicht nur digital, sondern hybrid.
Ideen sind sehr willkommen!
Vielleicht gibt es
- einen Ansatz für ein physisches Kampagnenelement?
- einen Use Case für QR oder NFC?
- ein Objekt, das Kommunikation auslösen soll?
Dann lohnt sich ein gemeinsames Weiterdenken! Ideen können direkt getestet und gegebenenfalls weiterentwickelt werden. Wenn die digitale und die physische Welt zusammenkommen, entstehen ganz neue Möglichkeiten.
Die neue Dimension des Druckens
Eigentlich sind wir ja noch immer druckerlos, gleichzeitig drucken wir fast mehr als je zuvor. Aber eben nicht auf Papier, sondern an der Schnittstelle zwischen Idee und Realität. So machen wir Kommunikation auch wortwörtlich greifbar.