Adserver: So funktionieren Adserving, Tracking und digitale Werbekampagnen
Was ist Adserving?
Adserving bezeichnet die technische Auslieferung, Steuerung und Messung digitaler Werbekampagnen über einen Adserver oder Campaign Manager. Adserver bilden seit mehr als 20 Jahren die Grundlage der Online-Werbung und ermöglichen es Werbetreibenden, Agenturen und Publishern, Kampagnen zentral zu verwalten und deren Performance zu überwachen.
Adserver liefern nicht nur Werbemittel aus, sondern erfassen auch Kennzahlen wie Sichtkontakte (Impressionen), Klicks, Sichtbarkeit (Viewability) und Conversions. Dadurch können Werbetreibende nachvollziehen, welche Kampagnen, Zielgruppen oder Werbemittel besonders erfolgreich waren und Budgets entsprechend optimieren.
Wie funktioniert Adserving?
Im klassischen Adserving arbeiten meist zwei Systeme zusammen: der Adserver des Advertisers beziehungsweise der Agentur und der Adserver des Publishers oder Vermarkters.
Der Advertiser erstellt seine Kampagne im eigenen Adserver und generiert sogenannte Third-Party-Ad-Tags. Diese werden an den Publisher übermittelt und dort in den jeweiligen Werbeplatz eingebunden.
Der Publisher verwaltet seine Werbeflächen wiederum über einen eigenen Adserver. Dort werden Laufzeiten, Werbeleistungen, Prioritäten und die angelieferten Werbemittel hinterlegt. Ruft ein Nutzer die Website auf, entscheidet der Adserver des Publishers, welche Werbung gemäß der eingestellten Parameter – z.B. Volumen, Laufzeit, Priorität und Frequency Cap – ausgeliefert wird.
Dieses Zusammenspiel ermöglicht eine zentrale Steuerung der Kampagne auf Advertiserseite, während der Publisher die technische Auslieferung auf seinen Werbeflächen kontrolliert.
