Digitale vs. klassische Werbeagenturen – was funktioniert heute in Österreich wirklich?

Für die meisten Unternehmen funktioniert heute eine Digital-First-Strategie besser, weil digitale Kanäle messbar, flexibel und direkt auf Geschäftsergebnisse ausgerichtet sind.

Das heißt:

  • Digitale Werbung ist klar überlegen, wenn es um Messbarkeit, Optimierung und direkte Performance geht.
  • Klassische Werbung bleibt stark, wenn es um Reichweite, Markenaufbau und Vertrauen geht.
Die Grafik vergleicht eine Digitalagentur mit einer klassischen Agentur anhand zentraler Kriterien für Marketing und Werbung. In einer Tabelle werden die Bereiche Wachstum, Marketingstrategie, Skalierung, Budgeteffizienz und Entscheidungsbasis gegenübergestellt. Die Digitalagentur wird als direkt messbar, datengetrieben, sehr flexibel, budgeteffizient und datenbasiert beschrieben. Die klassische Agentur wird als indirekt messbar, kreativ strategisch, begrenzt skalierbar, mittel budgeteffizient und erfahrungs sowie kreativitätsbasiert dargestellt. Die Grafik verdeutlicht, dass Digitalagenturen vor allem bei Performance Marketing, datenbasierter Kampagnensteuerung und flexibler Skalierung Vorteile bieten, während klassische Agenturen stärker auf Erfahrung, Kreativität und strategische Markenkommunikation setzen. Erstellt wurde die Grafik von AboutMedia Internetmarketing GmbH.
Digitalagentur und klassische Agentur im Vergleich

Warum spielt digitale Werbung in Österreich eine so große Rolle?

Digitale Werbung ermöglicht Unternehmen, ihre Werbemaßnahmen deutlich gezielter, flexibler und effizienter zu steuern. 

Denn digitale Werbung bedeutet:

  • Budgets können laufend angepasst werden.
  • Zielgruppen lassen sich präzise ansprechen.
  • Ergebnisse sind durchgängig messbar.
  • Kampagnen können in Echtzeit optimiert werden.

Außerdem hat sich die tägliche Internet-Nutzung in Österreich in 24 Jahren mehr als vervierfacht, die intensive Social Media-Nutzung in 16 Jahren verneunfacht. Über die Hälfte der Österreicher ist heute aktiv im Web 2.0 unterwegs. [1] [7]

Wie digital ist Wien wirklich?

Laut Statistik Austria liegt 2025 die Digitalisierungsintensität von Unternehmen in Wien bei 76,1 %. Die Ausprägung verteilt sich dabei wie folgt:

  • 23,9 % der Unternehmen: sehr geringe Digitalisierung 
  • 32,8 %: geringe Digitalisierung 
  • 30,6 %: hohe Digitalisierung 
  • 12,8 %: sehr hohe Digitalisierung 

Während 76,1 % der Wiener Unternehmen eine hohe Digitalisierungsintensität aufweisen, zeigt die IMAS-Kommunikationswelten-Studie das Nutzerverhalten: 54 % der Österreicher sind aktive Web-2.0-Nutzer (Typ C+D), nur 23 % leben ganz ohne Internet (Typ A). Die tägliche Internet-Nutzung hat sich in 24 Jahren mehr als vervierfacht. [3] [7]

Die Grafik zeigt die Digitalisierungsintensität von Unternehmen in Wien im Jahr 2025. Im Zentrum steht ein Kreisdiagramm mit vier Kategorien: 12,8 Prozent der Wiener Unternehmen weisen eine sehr hohe Digitalisierung auf, 30,6 Prozent eine hohe Digitalisierung, 32,8 Prozent eine geringe Digitalisierung und 23,9 Prozent eine sehr geringe Digitalisierung. Die Visualisierung verdeutlicht, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen in Wien noch eine geringe oder sehr geringe Digitalisierungsintensität aufweist. Damit zeigt die Grafik den relevanten Bedarf an digitaler Transformation, digitaler Beratung und datengetriebenem Marketing für Unternehmen in Wien. Quelle ist Statistik Austria, Erhebung über den IKT Einsatz in Unternehmen 2025, erstellt von AboutMedia Internetmarketing GmbH.
Digitalisierungsintensität von Unternehmen in Wien 2025

Welche Rolle spielen klassische Werbeformen heute noch?

Klassische Werbung ist weiterhin relevant, besonders für:

  • Markenaufbau 
  • Reichweite 
  • langfristige Vertrauensbildung 

Allerdings wächst der Markt deutlich langsamer als der digitale Bereich. Während Print 2025 um 5,6 % und TV um 3,5 % zurückgingen, legte Online um 3,6 % und DOOH um 7,0 % zu. Die FOCUS Werbebilanz spricht von einem „rückläufigen Trend klassischer Mediengattungen“ – klassische Kanäle wirken daher zunehmend unterstützend statt führend. [6]

Die Infografik zeigt zentrale Kennzahlen zur digitalen Entwicklung in Österreich. Links wird dargestellt, dass die Internetnutzung in Österreich in 24 Jahren um das Vierfache gestiegen ist und die Social Media Nutzung in 16 Jahren um das Neunfache zugenommen hat. Zusätzlich zeigt die Grafik, dass 23 Prozent der Menschen kein Internet benutzen und 54 Prozent aktive Web 2.0 Nutzer sind. Rechts vergleicht ein Balkendiagramm die Entwicklung verschiedener Werbekanäle: Print liegt bei minus 5,6 Prozent, TV bei minus 3,5 Prozent, Online bei plus 3,6 Prozent und Digital Out Of Home bei plus 7 Prozent. Die Grafik verdeutlicht die zunehmende Bedeutung digitaler Kanäle für Mediennutzung, Werbung und Marketing in Österreich. Quellen sind IMAS International Eigenstudie, ÖVA 2024 und FOCUS JAHRESBILANZ 2025, erstellt von AboutMedia Internetmarketing GmbH.
Österreich wird digital: Mediennutzung und Werbemarkt im Wandel

Was macht eine Digitalagentur in Wien eigentlich?

Eine Digitalagentur in Wien entwickelt messbare Wachstumssysteme. Allein im Medianet-Agenturverzeichnis sind über 560 Digitalagenturen gelistet. [4] Ein großer Teil davon hat seinen Sitz in Wien, was die Bedeutung der Hauptstadt als Zentrum der österreichischen Digitalwirtschaft unterstreicht.

Typische Aufgaben einer Digitalagentur wie AboutMedia sind:

  • Suchmaschinenmarketing, SEO für bessere Google-Rankings und GEO für bessere KI Citations
  • Social Media Marketing über META (Facebook & Instagram), LinkedIn und TikTok
  • Standortbasierte Werbung mit Hyper Local Targeting und Location Based Advertising
  • Programmatic Advertising und Display-Kampagnen 

Warum ist Digital-First die smartere Strategie?

Digitale Kanäle sind messbar, optimierbar und direkt mit Geschäftszielen verknüpft. Laut einer PwC- und ANA-Studie (2025) erzielen Unternehmen, die operative Exzellenz, Markenaufbau und Marketing-Effizienz erfolgreich kombinieren, einen um 79 % höheren Shareholder Value als ihre Wettbewerber. Digitale Kanäle liefern genau die Messdaten und Optimierungsmöglichkeiten, die für diese exzellente Ausführung erforderlich sind – und machen Digital-First damit zur wirtschaftlich sinnvollen Entscheidung. [5]

Zusätzlich fördert die Wirtschaftsagentur Wien Digitalisierungsprojekte von KMU mit bis zu 50 % der Projektkosten bzw. maximal 50.000 Euro. Das Förderprogramm läuft von 2024 bis Ende 2026 und unterstützt Investitionen in digitale Prozesse, Softwarelösungen und datenbasierte Arbeitsabläufe. [2]

Fazit: Digital-First

Für die meisten Unternehmen in Österreich ist heute eine Digital-First-Strategie die effektivere Wahl. Digitale Werbung bietet klare Vorteile bei Messbarkeit, Zielgruppenansprache, Budgetsteuerung und laufender Optimierung. Gleichzeitig zeigen die steigende Digitalisierung der Unternehmen und die hohe Internet- und Social-Media-Nutzung der Bevölkerung, dass Kunden zunehmend über digitale Kanäle erreicht werden.

Häufig gestellte Fragen & Antworten

Warum gilt digitales Marketing als effektiver in Wien?

Weil digitale Maßnahmen messbar, flexibel und direkt auf Geschäftsergebnisse wie Leads, Anfragen oder Umsatz ausgerichtet werden können.

Was bedeutet ROAS im Marketing?

ROAS (Return on Ad Spend) beschreibt das Verhältnis zwischen Werbeausgaben und erzieltem Umsatz. Die Kennzahl zeigt, wie profitabel Werbekampagnen tatsächlich sind.

Lohnt sich klassische Werbung in Wien noch?

Klassische Werbung lohnt sich in Wien, wenn Markenaufbau und Vertrauen im Vordergrund stehen. Aber: Der digitale Kanal verlängert und messbar macht diese Impulse.

Warum arbeiten viele Unternehmen mit einer Digitalagentur zusammen?

Weil digitale Kanäle eine präzise Zielgruppenansprache, laufende Optimierung und transparente Erfolgsmessung ermöglichen. Dadurch können Marketingbudgets effizienter eingesetzt werden.

Quellen:

[1] Unternehmensserviceportal (USP): Warum Online-Marketing wichtig ist. Verfügbar unter: https://www.usp.gv.at/themen/betrieb-und-umwelt/laufender-betrieb/weitere-informationen-laufender-betrieb/e-commerce-kompetenz/anleitungen-fuer-den-online-erfolg/warum-online-marketing-wichtig-ist.html (abgerufen am 10.06.2026).

[2] Wirtschaftskammer Österreich (WKO): Digitalisierung Wien. Verfügbar unter: 

https://www.wko.at/foerderungen/digitalisierung-wien (abgerufen am 10.06.2026). 

[3] Statistik Austria: IKT-Einsatz in Unternehmen. Verfügbar unter: 

https://www.statistik.at/statistiken/forschung-innovation-digitalisierung/digitale-wirtschaft-und-gesellschaft/ikt-einsatz-in-unternehmen (abgerufen am 10.06.2026). 

[4] medianet: Digitalagenturen – Firmenverzeichnis. Verfügbar unter: 

https://medianet.at/markets/digital/ (abgerufen am 10.06.2026). 

[5] PwC: Marketing in the AI Era: To Matter More or Cost Less? Verfügbar unter: 

https://www.pwc.com/us/en/services/consulting/commercial-excellence/marketing-in-the-ai-era/to-matter-more-or-cost-less.html (abgerufen am 10.06.2026). 

[6] FOCUS Media Research: Werbebilanz 2025. Verfügbar unter: 

https://www.focusmr.com/wp-content/uploads/2026/01/focus-werbebilanz-2025.pdf (abgerufen am 10.06.2026). 

[7] IMAS International: Kommunikationswelten 2025. Verfügbar unter: 

https://imas.at/assets/reports/2025-07/07_kommunikationswelten.pdf (abgerufen am 10.06.2026).