Nach den Sommerferien ist vor dem Jahresendspurt: Was Unternehmen jetzt beachten sollten
Beginnend mit der ersten Septemberwoche gehen die Sommerferien zu Ende. Für Unternehmen beginnt eine Phase, in der ziemlich viel, ziemlich schnell passiert.
Urlaube, Hitze und der Schulstart machen Platz für den Herbst, Halloween und die Weihnachtszeit – und irgendwo dazwischen wartet bereits das 4. Quartal samt Jahresabschluss.
Was sollte man jetzt also noch berücksichtigen, um das Geschäftsjahr gut abzuschließen und sauber ins nächste zu starten?
Wetterwechsel, Halloween und Herbstferien
Auf den Sommer folgt bekanntlich der Herbst, der aber meistens schneller da ist als gedacht und plötzlich befindet man sich auch schon in den Herbstferien.
Die Spooky-Season beginnt kommerziell spätestens Ende September. Wer saisonale Sommerware noch abverkaufen möchte, sollte entsprechende Aktionen rechtzeitig planen. Spätestens mit dem Black Friday Ende November bietet sich eine der größten Verkaufsaktionen des Jahres und damit noch eine starke Gelegenheit, Platz für die nächste Saison zu schaffen.
Die Herbstferien, Feiertage und der Wetterumschwung verändern auch den Alltag. Urlaube reduzieren wieder das Personal und das kühlere Wetter zieht die Leute weniger nach draußen. Für Unternehmen heißt das: Personalplanung und das Verhältnis zwischen In-Store- und Online-Geschäft sollten vorausschauend einkalkuliert werden!
Winterzeit – Weihnachtszeit
Und plötzlich ist auch schon Weihnachten, zumindest aus Unternehmenssicht.
Wer aktuell noch keine Weihnachtsfeier geplant hat, sollte so bald wie möglich die passende Location suchen, buchen und ein Programm sichern. Für den “Notfall”: Ein gemeinsamer, stimmungsvoller Besuch eines Adventmarktes hat schon so manche späte Weihnachtsplanung gerettet!
Mit dem Winter steigt erfahrungsgemäß auch das Risiko krankheitsbedingter Ausfälle. Die alljährliche Lawine aus Bazillen und Viren trifft dann auf den Weihnachtsstress und zu gut gefüllte Terminkalender.
Gleichzeitig haben wir eine der wichtigsten Konsumphasen. Die Adventszeit und Weihnachten sind in vielen Branchen die umsatzstärksten Wochen des Jahres. Wer Kampagnen, Angebote, Warenbestände und das Personal rechtzeitig plant, kann diese Wochen entsprechend für sein Unternehmen nutzen.
Der Blick ins nächste Jahr…
Silvester, Quartals- und Jahresabschluss rücken noch näher, während der Blick sich auch schon aufs neue Jahr richtet. Die nächsten Ferien pirschen sich bereits an und bringen weitere Urlaubs- und Krankheitsausfälle mit.
Für die mittel- und langfristige Planung lohnt es sich außerdem, kulturelle und religiöse Feste frühzeitig in die Überlegungen einzubeziehen.
Auf das orthodoxe Weihnachtsfest und den Besuch der Heiligen Drei Könige folgen bald die Faschingszeit und die Ballsaison, mit dem Opernball am 4. Februar. Der Valentinstag am 14. Februar bietet für den Handel, die Gastronomie und diverse Dienstleistungen Anlass für themenbezogene Aktionen und darauf folgende (Umsatz-)Freude.
Der Ramadan und die Fastenzeit fallen 2027 weitgehend in denselben Zeitraum. Feste und Traditionen beeinflussen die Konsumgewohnheiten, die Nachfrage und die Einkaufszeitpunkte. Daher sollten auch sie bei der Planung relevanter Zielgruppen miteinbezogen werden.
Danach wartet bereits Ostern und spätestens dann wissen wir, dass der nächste Sommer schneller kommt, als dieser Text jetzt vermuten lässt.