re:think media 2026: „Wem wird hier noch vertraut?“

Am 8. Oktober 2026 findet die vierte Ausgabe von re:think media im MuseumsQuartier Wien statt. Eugen Schmidt, Präsident der Agenda2050 und Geschäftsführer von AboutMedia, beleuchtet in seiner Keynote „Wer finanziert unsere Demokratie?“, wie der Werbemarkt die Zukunft des Journalismus prägt. Wir geben einen Einblick in das Event und zeigen, warum die Entwicklung des Werbemarkts für unabhängige Medien entscheidend ist – und was Medienschaffende konkret mitnehmen können.
Was ist re:think media 2026?
re:think media ist eine Medienveranstaltung für junge Journalist*innen, Medienmacher*innen und Medien-Startups, die den Austausch über die Zukunft der Medien fördern möchten. Das Event bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen, greift aktuelle Herausforderungen auf und schafft Raum für den Dialog zwischen Nachwuchskräften und erfahrenen Medienmacher*innen.
Auf drei Bühnen liefern zahlreiche Speaker*innen mit Panels, Talks, Keynotes und Workshops Impulse für Diskussionen. Das Spektrum reicht von Vertrauen und Glaubwürdigkeit im Journalismus über New Work bis hin zu innovativen Formaten.
Worum geht es in der Keynote „Wer finanziert unsere Demokratie?“?
In seiner Keynote geht Eugen Schmidt der Frage nach, wie die Veränderungen am Werbemarkt die Zukunft des Journalismus beeinflussen. Als Präsident der Agenda2050 und Geschäftsführer von AboutMedia zeigt er anhand aktueller Zahlen und Entwicklungen, wie sich die Werbemärkte in Österreich und Europa in den vergangenen Jahren verändert haben.
Im Mittelpunkt stehen die wachsende Marktmacht globaler Plattformen wie Google und Meta, die Verschiebung von Werbebudgets sowie die Auswirkungen auf die Finanzierung unabhängiger Medien. Eugen Schmidt zeigt damit, dass die Zukunft des Journalismus nicht nur in den Redaktionen, sondern auch auf den Werbemärkten und digitalen Plattformen mitgestaltet wird.
Warum ist unabhängiger Journalismus für die Gesellschaft wichtig?
Unabhängiger Journalismus leistet weit mehr als die reine Vermittlung von Informationen. Er schafft Orientierung, ermöglicht eine fundierte Meinungsbildung und trägt dazu bei, Macht kritisch zu hinterfragen. Deshalb sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Medien auch eine gesellschaftliche Frage. Wenn sich der Werbemarkt und die Strukturen der Medienfinanzierung verändern, stellt sich auch die Frage, wie eine vielfältige und unabhängige Medienlandschaft langfristig erhalten werden kann.
Fazit
re:think media 2026 zeigt, wie vielfältig die Fragen sind, die die Medienbranche derzeit beschäftigen. Neben dem Vertrauen in die Medien geht es auch um die wirtschaftlichen Bedingungen, unter denen unabhängiger Journalismus langfristig bestehen kann.
Mit seiner Keynote „Wer finanziert unsere Demokratie?“ bringt Eugen Schmidt einen wichtigen Aspekt in die Diskussion ein: die Verbindung zwischen Werbemarkt und Journalismus. Wer verstehen möchte, wie sich Medien, Werbung und digitale Plattformen gegenseitig beeinflussen und welche Entwicklungen die Branche künftig prägen könnten, erhält bei re:think media spannende Impulse und unterschiedliche Perspektiven.
Ein guter Anlass also, am 8. Oktober im MuseumsQuartier vorbeizuschauen und die Zukunft der Medien gemeinsam weiterzudenken. Informationen zu dem Programm, den Speaker*innen und Tickets gibt es auf der offiziellen Website: rethinkmedia.at.
FAQ
Wann und wo findet re:think media 2026 statt?
re:think media 2026 findet am 8. Oktober 2026 im MuseumsQuartier Wien statt. Das Event geht damit bereits zum vierten Mal über die Bühne.
Unter welchem Motto steht re:think media 2026?
Das Motto von re:think media 2026 lautet „Wem wird hier noch vertraut?“. Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um Vertrauen, Entwicklungen und die Zukunft der Medien.
Für wen ist re:think media 2026 gedacht?
re:think media richtet sich vor allem an junge Journalist*innen, Medienmacher*innen und Medien-Startups. Das Event bringt Nachwuchskräfte mit erfahrenen Medienmacher*innen und Vertreter*innen von Medienhäusern zusammen.
Worum geht es in der Keynote „Wer finanziert unsere Demokratie?“?
Eugen Schmidt, Präsident der Agenda2050 und Geschäftsführer von AboutMedia, beschäftigt sich in seiner Keynote mit den Veränderungen des österreichischen und europäischen Werbemarkts. Thematisiert werden unter anderem die Marktmacht von Google und Meta, die Verschiebung von Werbebudgets sowie die Finanzierung unabhängiger Medien.
Wo gibt es das Programm und Tickets für re:think media 2026?
Das aktuelle Programm, Informationen zu den Speaker*innen und Tickets sind auf der offiziellen Website von re:think media zu finden: re media – offizielle Website