Die Ergebnisse einer kürzlich präsentierten INTEGRAL-Studie belegen einen deutlichen Vertrauensverlust der User in sozialen Medien und sprechen für ein hohes Sicherheitsempfinden der User in klassische Medienmarken. In Bezug auf Kaufentscheidungen, on- als auch offline, belegt die Studie eine klare Tendenz der User in Richtung klassische Nachrichtenportale, journalistische Kompetenz und etablierte Medienmarken.

CEO von AboutMedia, Eugen Schmidt, schaut sich die Ergebnisse der INTEGRAL–Studie ganz genau an. Als Leiter des Online-Vermarkterkreises Austria (OVK Austria) des Interactive Advertising Bureau Austria (IAB Austria) hat er es sich, zusammen mit Kollegen aus der österreichischen Digitalbranche, zur Aufgabe gemacht, die nachhaltige und wirtschaftliche Entwicklung des digitalen Werbemarktes in Österreich zu betreuen. Mit großer Überzeugung verweist er auf die Relevanz etablierter Medienmarken für die Kaufentscheidungen, on- als auch offline. Des Weiteren hebt die Studie eine latente Vertrauenskrise in Social Media und Influencer vor und verdeutlicht die Wichtigkeit klassischer Medienmarken, welches wichtige Ergebnisse für seine Branche sind.

Das Thema Qualität in Österreich hat bei dem OVK Austria und bei seiner Agentur höchste Priorität weshalb Eugen Schmidt die Studienergebnisse für besonders wichtig empfindet und für Kunden, User und Leser wie folgt zusammenfasst: „Die Menschen suchen zunehmend die Sicherheit von kuratierten Inhalten und qualitativer Umfelder. Etablierte Medienmarken sind sowohl on- als auch offline für Kaufentscheidungen ausschlaggebend. Stationärer und Online-Handel profitieren gleichermaßen von der Kraft klassischer Medienmarken, denen verstärkt Vertrauen entgegengebracht wird“.

Zur Studie

Im September 2018 befragte das INTEGRAL-Institut in Zusammenarbeit mit dem Interactive Advertising Bureau Austria (IAB Austria), der größten Interessensvertretung der Digitalwirtschaft, 1.000 Österreicher im Alter über 14 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten und ihren Kaufentscheidungen im Internet.

Die Ergebnisse

Datenskandale, Hass-Postings, Fake-News und laufende Änderungen der Algorithmen führen laut der INTEGRAL-Studie zu einem deutlichen Vertrauensverlust in soziale Medien. Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache für die Stärke von klassischen Medienmarken. Zum persönlichen Sicherheitsempfinden befragt, geben 45 Prozent der Nutzer an, sich auf klassischen Nachrichtenportalen sehr sicher zu fühlen. Nur 17 Prozent der User geben an, sich auf sozialen Netzwerken wie Facebook sehr sicher zu fühlen.

In Bezug auf Kaufentscheidungen on– und offline präsentiert die Studie, dass 61 Prozent der Befragten sich online informieren, bevor sie im stationären Handel einkaufen. 46 Prozent wählen den umgekehrten Weg und holen sich ihre Informationen offline und kaufen online. 49 Prozent nennen Online-Werbung als Kaufimpuls für Einkäufe im stationären Handel. 51 Prozent werden von klassischer Werbung beispielsweise in Tageszeitungen, Magazinen, Radio oder Fernsehen zum Online-Einkauf inspiriert.

Besonders hohe Relevanz für Einkäufe haben Bewertungen im Internet: 59 Prozent vertrauen dem Wissen der Crowd. 35 Prozent informieren sich über Werbung in klassischen Medien und 20 Prozent über Online-Werbung. Die Präsenz in sozialen Medien ist nur für 14 Prozent der Befragten wesentlich für ihre Kaufentscheidung. Empfehlungen durch Blogger und Influencer wird am wenigsten Vertrauen geschenkt: Mit zehn Prozent liegen sie unter der Wahrnehmungsgrenze.

Fazit

Die Studie unterstreicht und verdeutlicht die Kraft klassischer Medienmarken, welche von der Vertrauenskrise in Social Media und Influencer profitieren. Auch Eugen Schmidt versteht die Wichtigkeit dieser Ergebnisse und verweist auf die Relevanz der klassischen Medienmarken und möchte das Thema zukünftig öffentlich mehr sensibilisieren.

Die Pressemitteilung von IAB Austria zum Thema findest Du hier.