Für die Planung der Beiträge auf den unterschiedlichen Social-Media-Kanälen, die wir intern sowie für unsere Partner*innen verwalten, nutzen wir nun schon seit längerem Sprout Social. Warum wir uns für dieses Tool entschieden haben und welche Vor- und Nachteile unsere Erfahrungen erkennen lassen, teilen wir gerne.

Zunächst hat Sprout Social zahlreiche Vorteile, die es zu einem leistungsstarken Social Media Tool machen.

Uneingeschränkt gut

Das benutzerfreundliche Dashboard ermöglicht eine unkomplizierte Navigation und intuitive Nutzung. Zudem werden automatisch optimale Posting-Zeiten je Plattform vorgeschlagen. Das vereinfacht die zeitliche Einplanung der Beiträge. Sprout Social zeigt Vorschaubilder für die Beiträge an, sodass man gleich sieht, wie die Inhalte auf unterschiedlichen Endgeräten dargestellt werden. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass Sprout Social die vorzeitige Planung von Stories ermöglicht – eine Funktion, die von ähnlichen Tools nicht angeboten wird. Auch den automatischen URL-Kürzer per Mausklick nutzen wir sehr gerne.

Das Programm bietet außerdem Lernvideos sowie einen umfangreichen Support-Bereich, um Nutzer*innen beim Einstieg und der Anwendung zu unterstützen. Insbesondere der Live-Chat ist positiv hervorzugeben. Dort bekommt man innerhalb weniger Minuten hilfreiche Antworten auf offene Fragen.

Ein besonderes Feature von Sprout Social ist die sogenannte Smart Inbox. Sie erleichtert die Verwaltung von Kommentaren und Direktnachrichten deutlich. Denn die Interaktionen aller Kanäle werden zentral in einer Übersicht angezeigt und können von dort aus beantwortet werden, ohne dass einzelne Netzwerke separat aufgerufen werden müssen. Zudem kann durch die Möglichkeit, Beiträge für alle Plattformen in derselben Benutzeroberfläche zu planen und einfach zu duplizieren, die Effizienz in der Content-Planung gesteigert werden.

Eingeschränkt gut

Allerdings gibt es auch die Einschränkungen von Sprout Social zu beachten.

Die personenübergreifende Abstimmung und Genehmigung von Posts ist komplizierter als bei anderen Tools und erfordert die Erstellung eines relativ aufwendigen Genehmigungsworkflows. Wir nutzen daher die Notizfunktion im Publishing-Tool, um uns über den aktuellen Status von Inhalten abzustimmen. Zudem kommt es gelegentlich zu Verzögerungen bei der Planung von Beiträgen.

Bei der Verknüpfung vieler unterschiedlicher Kanäle muss darauf geachtet werden, diese regelmäßig neu mit dem Sprout Social Tool zu reconnecten. Nur so kann es uneingeschränkt weiter genutzt werden.

Ein weiterer wesentlicher Faktor sind die Kosten für die Anwendung von Sprout Social. Dieser Umstand könnte, besonders für kleinere Unternehmen, dagegensprechen.

Resümee

Trotz kleiner Schwachpunkte bietet Sprout Social – unserer Meinung nach – insgesamt eine leistungsstarke Lösung für das Social Media Management. Wir können das Tool demnach guten Gewissens empfehlen!